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Entwicklung der Regionalbahn in Südthüringen |
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Geschrieben von Redaktion
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Freitag, 29 Januar 2010 |
Die Regionalbahnen gehören in Deutschland mittlerweile zum festen Alltag. Gehörten die Züge früher noch alle der Deutschen Bahn bzw. noch davor der Reichsbahn, so ist es jetzt bunter geworden auf den deutschen Schienen. In unserer Region sieht der aufmerksame Bahnkunde neben den roten Regionalzügen der Deutschen Bahn vorrangig die grün-weißen Triebwagen der Süd-Thüringen-Bahn. Seit der Gründung im Dezember 1999 als Tochtergesellschaft der Erfurter-Bahn und der Hessischen Landesbahn hat die STB als hiesige Privatbahn einen enormen Aufschwung erfahren. Die Bezeichnung Privatbahn läßt zwar vermuten, sie gehöre vielleicht einem Konzern oder einer reihe Privatleute, doch liegt man damit falsch. Die Bahngesellschaft ist zwar als GmbH privatwirtschaftlich organisiert und auch die Eigentümer - Erfurter Bahn und die Hessische Landesbahn - sind solche GmbHs doch gehören diese der öffentlichen Hande. Im Fall der Erfurter Bahn ist die Landeshauptstadt alleiniger Eigentümer und die Hessische Landesbahn gehört, wie es der Name schon sagt, dem Land Hessen. Eine derartige Verschachtelung ist mehr die Regel als die Ausnahme. Und so wird sich mit dem immer weiter fortschreitenden Rückzug der Deutschen Bahn AG auf den Nebenstrecken der Betrieb dieser durch Privatbahnen immer mehr übernommen. Dabei geht der Trend trotz Wirtschaftskrise oder gerade deshalb mehr zur Bahn. Die Beförderungszahlen nehmen sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr zu. Zusammen steigen sie jährlich um zwei bis vier Prozent - etwa zu gleichen Teilen. Das läßt auch die STB mit ihren rund 110 Mitarbeitern optimistisch in die Zukunft blicken. Seit Februar 2000, als der Verkehrsvertrag mit dem Freistaat Thüringen geschlossen und wenig später der erste Zugverkehr im Auftrag der DB AG aufgenommen wurde, hat sich die heimische Bahn immer weiter vergrößert. Seit Juni 2001 fahren die "Regio-Shuttle" zwischen Eisenach und Eisfeld bzw. Wernshausen und Zella-Mehlis. Im Oktober 2002 kam die wiedereröffnete Strecke Eisfeld-Sonneberg dazu und noch im Dezember des gleichen Jahres der Abschnitt Sonneberg-Neuhaus. |
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Letztes Update ( Donnerstag, 11 Februar 2010 )
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90 Jahre Zella-Mehlis: Jubiläumschorkonzert |
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Geschrieben von Redaktion
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Donnerstag, 11 Juni 2009 |
 Mit dem Klang von 160 Stimmen werden die Chöre und Gesangsgruppen unserer Stadt Zella - Mehlis zu ihrem 90-jährigen Bestehen gratulieren. Am Samstag, dem 13. Juni 2009, um 17.00 Uhr im Hof des Bürgerhauses findet dieses Jubiläumskonzert statt. In vielen Wochen gemeinsamer Arbeit bereiteten sich die Sängerinnen und Sänger auf dieses Ereignis vor. So kann der Zuhörer gespannt sein auf einen Reigen bunter Lieder. Die Gruppen stellen sich einzeln und gemeinsam mit klassischem und modernen Liedrepertoire vor. Der Reigen erstreckt sich von Frühlingshaftem über Liebeslieder bis hin zu weniger bekanntem Liedgut. Beteiligt sind die Tanzmäuse des Integrativen Kindergartens unter Leitung von Silke Presch, der Chor der Grundschule „Martin Luther" unter Leitung von Martina Reuß, der Chor der Regelschule „Martin Luther" unter Leitung von Viola Jäger, der Chor des Gymnasiums „Heinrich Ehrhardt" unter Leitung von Jutta Hruska, der Chor der Kantorei unter Leitung von Holger Jockers, der Männerchor von Zella-Mehlis unter Leitung von Matthias Schmeiß, der Gesangverein 1980 Zella-Mehlis unter Leitung von Christa Buchwald und der Posaunenchor unter Leitung von Dieter Schlütter. |
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Meiningen feiert Hütesfest |
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Geschrieben von Redaktion
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Donnerstag, 11 Juni 2009 |
 Einmal im Jahr wird in Meiningen ausgiebigst gefeiert. Zum Stadtfest vom 19.-21. Juni 2009 wird drei Tage lang den berühmten Hütes, den Thüringer Klößen gedacht, indem davon tausende Portionen - begleitet von einem guten Braten mit viel Brüh` (Soße) - verzehrt werden. Auch die Kunst-Szene lässt sich an diesem Wochenende nicht lumpen. Und so stimmen das Kunsthaus NEKST e. V. und die städtische Galerie ada mit ein in den Veranstaltungsreigen in der Innenstadt, der Besucher aus den Regionen Unterfranken, Südthüringen und Hessen anzieht. Doch werfen wir zuerst einen Blick zurück: Wie kommt die Stadt zu ihren Klößen? Dem Dichter Rudolf Baumbach nach, der viele Jahre in Meiningen gelebt und das bekannte Volkslied „Hoch auf dem gelben Wagen“ getextet hat, soll eine Frau Holle in einem Meininger Gasthaus die zartgelben flauschigen Kartoffelbälle erfunden haben. Der damalige Bürgermeister war von ihnen so begeistert, dass er die Wirtin um das Rezept bat. Sie übergab es ihm mit den Worten: „Du Sohn uralten Stadtgeblütes, hier hast du das Receptum, hüt es!“ So ist der Ursprung der beliebten Klöße in Baumbachs „Lied vom Hütes“ überliefert. |
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